Header-Bild

3 Fragen an die Abgeordnete

Warum treten Sie zur Landtagswahl an?

Ich trete zur Landtagswahl an, weil ich etwas verändern will. Ich möchte einen Teil dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft gerechter wird und wir der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich entgegenwirken. Dazu gehört neben einem  Bildungssystem, das allen Kindern die gleichen Chancen einräumt, auch eine verantwortungsbewusste Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Gleichzeitig möchte ich dabei helfen, eine solide, d.h. nicht schulden-finanzierte Grundlage für unseren Wohlstand zu schaffen und einen verantwortungsbewussten Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen zu etablieren. Ich möchte eine Landespolitik vorantreiben, die nicht auf Ausgrenzung, sondern auf Zusammenhalt setzt und für alle Menschen da ist. Nicht zuletzt will ich, dass der Wahlkreis Ettlingen mit einer starken Stimme im Land vertreten ist. Denn nur so können wir unsere Region wirkungsvoll voranbringen.

 

Welche Schwerpunkte möchten Sie im Landtag setzen?

Als Familienpolitikerin geht es mir in erster Linie darum, Familien in ihrem Alltag zu unterstützen und die Belastungen abzumildern, die aus der Vereinbarung von Familie und Beruf entstehen. Als Mutter zweier kleiner Kinder kenne ich die enormen Herausforderungen an junge Eltern bestens aus meinem eigenen Alltag. Diese praktische Erfahrung will ich nutzen, um mich landesseitig dafür einzusetzen, dass Eltern bestmöglich entlastet und gefördert werden.

Aber zur Familie gehören nicht nur Kinder und Eltern, sondern auch Groß- und Urgroßeltern. Ich will den familiären Zusammenhalt über alle Generationen hinweg stärken und durch eine leistungsfähige Pflegeinfrastruktur und altersgerechte Wohnformen unterstützen, die ein Maximum an Selbständigkeit garantieren. Die Familie ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Ich setze mich dafür ein, dass sie auch so behandelt wird.

 

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für Ihren Wahlkreis?

Natürlich steht auch mein Wahlkreis durch den hohen Flüchtlingszustrom und die damit erforderlichen Unterbringung und Integration vor großen Herausforderungen. Obwohl es in der Landespolitik sehr viel mehr Themen gibt, die uns unmittelbar betreffen, steht dieses Thema aktuell im Zentrum des öffentlichen Interesses. Neben den vielen Fragen nach Unterbringung, Versorgung oder Integration sehe ich die größte Herausforderung darin, eine Spaltung unserer Gesellschaft - wie sie von einigen politischen Akteuren bewusst befeuert wird - zu vermeiden. Das Schüren von Ängsten und Ressentiments hat ein bedrohliches Maß angenommen und muss uns alle mit Sorge erfüllen. Wir erleben  vor allem in den sozialen Netzwerken eine beispiellose Enthemmung. Dies beschränkt sich natürlich nicht auf meinen Wahlkreis, sondern betrifft das ganze Land. Aber ich halte es für meine Aufgabe, dieser Entwicklung in meinem Wahlkreis mit Entschlossenheit entgegenzuwirken. Der gesellschaftliche Zusammenhalt, die Solidarität sind wichtiger denn je und dafür kämpfe ich.

 

Haben Sie eine Frage an Anneke Graner? Sprechen Sie sie einfach vor Ort an oder schreiben Sie ihr eine E-Mail an anneke.graner@spd.landtag-bw.de

 

 

Anneke Graner auf Facebook:

 

Gewalt gegen Frauen: