Anneke Graner als Kandidatin zur Landtagswahl 2016 im Wahlkreis Ettlingen bestätigt

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Mit einem Traumergebnis von 98 Prozent der Stimmen wurde die SPD-Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Ettlingen, Anneke Graner, am Montagabend von ihrer Partei zur Kandidatin bei der Landtagswahl 2016 gekürt. Damit tritt die 35-jährige Juristin im Wahlkreis 31 (Ettlingen, Karlsbad, Malsch, Marxzell, Pfinztal, Rheinstetten und Waldbronn) für die Sozialdemokraten an. „Ich freue mich über das große Vertrauen, das meine Partei mir entgegenbringt und werde alles dafür tun, den Wahlkreis Ettlingen auch weiterhin im baden-württembergischen Landtag vertreten zu können“, erklärt die Landespolitikerin.

Ihren politischen Schwerpunkt legt die aus Ettlingen stammende Politikerin, die bereits familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist, weiter auf den Bereich Familie und will sich hier auch im Zuge der Wahlkampfvorbereitung verstärkt profilieren. „Familie ist mir besonders wichtig, weil sie das Rückgrat unserer Gesellschaft ist“, betont Graner. Als Mutter eines Zweijährigen stehe sie zudem selbst im Spannungsfeld zwischen Familie und Beruf und wisse sehr genau, „wo der Schuh bei jungen Müttern und Vätern drückt“.

Gleichwohl wolle sie den Begriff Familie nicht auf Familien mit kleinen Kindern beschränken. So tauche das Miteinander von Jung und Alt viel zu selten in diesem Zusammenhang auf. „Zur Familie gehören nicht nur die ganz jungen, sondern vor allem auch die älteren und alten Menschen“, stellt Graner klar und ergänzt: „Es geht mir um das Miteinander der Generationen und den familiären Zusammenhalt – dafür setze ich mich ein“. Daher sei der Bereich wohnortnahe Pflege für sie wesentlicher Teil einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Familienpolitik.

Als konkrete politische Ziele für die Zukunft nannte Graner am Montagabend etwa die einkommensbasierte Staffelung von KiTa-Gebühren, eine vorrangige Platzvergabe an Alleinerziehende sowie einheitliche KiTa-Qualitätsstandards, der Ausbau der Ganztagsschule und Ferienbetreuung und die Schaffung von Dienstleistungszentren für Familien, die Informationen zur Familienbildung und –unterstützung bündeln und weitergeben.

 
 

 

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