Anneke Graner besucht AOK Mittlerer Oberrhein

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v.l.n.r: Björn Kalteisen; Harald Röcker, Leontina Huttner, Anneke Graner

Als familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und junge Mutter liegt Anneke Graner eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen. Im Gespräch mit Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, informierte sie sich darüber, wie das mittelständische Unternehmen Akzente im Personalmanagement setzt. 

„Bei einem Frauenanteil von über 70 Prozent an der Gesamtzahl der Beschäftigten stellen familienfreundliche Angebote, deren Weiterentwicklung sowie die Förderung einer familienbewussten Unternehmenskultur wichtige Säulen unserer Personalpolitik dar“, beschreibt Harald Röcker die Rahmenbedingungen bei der AOK Mittlerer Oberrhein. Flexible Arbeitszeitmodelle, Kinderbetreuung im AOK-Bildungszentrum, Jobsharing, Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung – auch für Führungskräfte – zählen zu den Maßnahmen, die eine individuelle und lebensphasenorientierte Balance zwischen Beruf und Familie erleichtern. Das beim aktuellen KiTa-Streik und während der Ferienzeit stark nachgefragte Eltern-Kind-Arbeitszimmer entlastet Eltern bei Betreuungsengpässen.

Harald Röcker bedauerte, dass sich Frauen bei Bewerbungen für Führungspositionen zurückhaltender zeigten als ihre männlichen Kollegen – ein Verhaltensmuster, das Anneke Graner immer wieder in Wirtschaft und Politik beobachtet: „Frauen stellen sich mehr in Frage und warten zu lange. Dann ist der Zug oft schon abgefahren." Die Landtagsabgeordnete unterstrich deshalb, wie wichtig in Unternehmen eine familienfreundliche Atmosphäre und das Vorleben von Flexibilität sei. Darüber hinaus forderte sie Unternehmen auf, beim Ausgestalten von Elternzeiten positive Vorbilder hervorzuheben: „Je mehr Väter Verantwortung übernehmen, umso mehr wird der Druck von den Frauen genommen.“

Harald Röcker hob hervor, dass eine familienbewusste Personalpolitik auch immer mehr die Bedürfnisse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berücksichtigen müsse, die Angehörige pflegen. In diesem Zusammenhang war er sich mit Anneke Graner einig darüber, dass das Zusammenlegen von privater und gesetzlicher Pflegeversicherung, für eine zukunftsfeste Finanzierung der Pflege, zu einem System angestrebt werden müsse.

 

Foto (v.l.n.r.): Im Eltern-Kind-Arbeitszimmer: Björn Kalteisen, Pressesprecher der AOK Mittlerer Oberrhein; Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK MOR; Leontina Huttner, Ausbildungsleiterin bei der AOK MOR; MdL Anneke Graner

 
 

 

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