Projekt in Gemeinde Karlsbad in Programm „Klimaschutz mit System Extra“ aufgenommen

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Als eines von elf Projekten wurde der Aufbau einer Nahwärmeversorgung im Ortsteil Langensteinbach in das Landesförderprogramm „Klimaschutz mit System Extra“ aufgenommen. Die Gemeinde kann jetzt einen konkreten Antrag stellen und damit bis zu 100 000 Euro Fördergelder erhalten. An die Nahwärmeversorgung sollen das SRH Klinikum, die Körperbehindertenschule und private Gebäude in Karlsbad angeschlossen werden.

 „Mit der Nahwärmeversorgung trägt die Gemeinde zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern in Karlsbad ganz konkret zum Klimaschutz bei“, freut sich die Abgeordnete Anneke Graner. „Darüber hinaus machen sie sich unabhängiger von teuren Rohstoffimporten und halten gleichzeitig die Wertschöpfung für Wärmeerzeugung im Ort“, erklärt Anneke Graner. „Gute Projektideen vor Ort, finanzielle Unterstützung durch das Land – mit dieser Zusammenarbeit können wir auch ambitionierte Klimaziele erreichen“, ergänzt Gisela Splett, Landtagsabgeordnete der GRÜNEN.

Hintergrund:

Das Programm „Klimaschutz mit System Extra“ richtet sich speziell an Kommunen bis zu einer Größe von 20.000 Einwohnern und ergänzt das seit 2014 angebotene Programm „Klimaschutz mit System“. Voraussetzung für die Förderung einer Klimaschutzmaßnahme ist neben der Einwohnerzahl unter anderem, dass die Maßnahme Teil eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes oder Quartierskonzeptes sein muss oder im Rahmen der Teilnahme am Wettbewerb European Energy Award (eea) entwickelt wurde. Förderfähig sind sowohl investive als auch nicht-investive Maßnahmen, zum Beispiel aus dem Bereich Bildung und Aufklärung zum Thema Klimaschutz und Treibhausgasreduzierung.

Es wurden insgesamt 11 Projekte von einer Fachjury ausgewählt. Die Fördersumme beträgt 900.000 Euro.

 

(Pressemitteilung)

 
 

 

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